Welle 14 - 15. Osttransport in die KL Majdanek und Sobibor, 13.06.1942
Form und Inhalt
Enthält:
I) Korrespondenz und Verzeichnis der Stapoleitstelle Berlin an den Oberfinanzpräsidenten betreffend die Einziehung des Vermögens der deportierten Jüdinnen und Juden, 06.06. - 13.06.1942.
II) "Transportliste": 15. Osttransport von 757 Personen in die KL Majdanek und Sobibor (Welle 14), 13.06.1942
III) Schreiben und Verzeichnis der Stapoleitstelle Berlin an den Oberfinanzpräsidenten, betreffend 19 Jüdinnen und Juden, die vor ihrer Deportation Suizid begingen, 16./17.06.1942.
Die Liste für das Oberfinanzpräsidium trägt fälschlicherweise den Titel "14. Transport". Es ist anzunehmen, dass sich dies auf Verschiebungen bezüglich der Zählung der Transporte zurückführen lässt. Die in dieser Einheit enthaltenen Dokumente beziehen sich (mit Verweis auf die Forschung) vielmehr auf den 15. Osttransport (Welle 14), der Berlin am 13. Juni 1942 in Richtung Lublin verließ. Die Deportation war möglicherweise ursprünglich für den 02.06.1942 geplant. Ein Teil der Deportierten (24 Kinder und 3 Erzieher/-innen aus der "Israelitischen Erziehungsanstalt für geistig zurückgebliebene Kinder" in Beelitz wurden offenbar schon am 02. Juni abgeholt und nach Berlin gebracht.
Siehe:
Akim Jah: Die Deportationen der Juden aus Berlin – Die nationalsozialistische Vernichtungspolitik und das Sammellager Große Hamburger Straße, Berlin 2013, S. 628-629.
https://deportation.yadvashem.org/index.html?language=de&itemId=5604489&ind=12


