Korrespondenz und Listen verschiedener Staatspolizeistellen und Kriminalpolizeistellen (u.a. Hohensalza und Litzmannstadt) und u.a. der Kommandantur und Verwaltung des KL Auschwitz betr. Einweisungen sog. Zigeuner und anderer „Schutzhäftlinge“ in ein KL; Tod, Vermögen, Effekten
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Form und Inhalt
Enthält:
I) Korrespondenz der Staatspolizeistelle Hohensalza und der Kriminalpolizeistelle Hohensalza betr. Einziehung des Vermögens festgenommener Personen aus Mühlental (Kreis Warthbrücken), die als sog. Zigeuner verfolgt. Dokumentiert ist auch die Einweisung in das sog. Zigeunerlager im KL Auschwitz, 01.04.1943.
II) Korrespondenz u.a. des Kommandeurs der Sicherheitspolizei und des SD im Distrikt Radom, der Kommandantur des KL Auschwitz, der Staatspolizeistelle Litzmannstadt und der Kommandantur des KL Neuengamme, betr. Einweisung bzw. Überstellung einzelner Betroffener als sog. Schutzhäftlinge (u.a. verfolgt als sog. Asoziale) in die KL Auschwitz und Neuengamme. Erwähnung findet auch eine Überstellung von zwei Häftlingen aus dem Polizei-Gefängnis Radegast nach Warschau im November 1940, 1943-1944.
III) Korrespondenz der Staatspolizeistelle Litzmannstadt betreffend verstorbene Häftlinge des KL Auschwitz und u.a. ihre Effekten. Darunter findet sich auch Korrespondenz des Landrates des Kreises Schieratz betr. den Antrag des Schutzhäftlings Jan Hoppe auf Aufnahme in die „Deutsche Volksliste“, 20.08.1941 - 31.08.1942.
IV) Vernehmungen bzw. Anzeigen von Personen (u.a. des Führers des Sturmes 3/III 8, Obertruppführer Erich Werner) wegen Verbreitung vermeintlicher Gerüchte über die SS mit anschließender Verhaftung des Beschuldigten („Schutzhaft“) 1933; 1941.
V) Korrespondenz der Staatspolizeistelle Litzmannstadt und der Häftlingsgeldverwaltung des KL Auschwitz (mit namentlichen Listen verstorbener Häftlinge des KL Auschwitz), betr. übersandte Restguthaben, Effekten und Personalpapiere. Es findet sich auch Korrespondenz des Reichsstatthalters im Warthegau (Leiter der Treuhandstelle Posen) mit der Staatspolizeistelle Hohensalza, 12.05.1941 - 29.01.1944.
Abgebende Stelle
Panstwowe Muzeum w Oswiecimiu (Staatliches Museum in Auschwitz)
Aufbewahrungsort der Orginale
INSTYTUT PAMIĘCI NARODOWEJ (IPN), Warschau


