Korrespondenz und Listen (Akten der Gestapo) zum sog. „jüdischen Umschulungs- und Arbeitslager“ in Paderborn (1941-1943)
Signatur
1533000Anzahl Dokumente
35
Form und Inhalt
Enthält:
I) Begleitschreiben, 27.08.1959.
II) Korrespondenz u.a. von den Bürgermeistern (Ortspolizeibehörden) Paderborn und Salzkotten, dem Leiter des „jüdischen Umschulungs- und Arbeitslagers“ in Paderborn (Grüner Weg 86) und der Gestapo, Außendienststelle Paderborn, u.a. betreffend Beschwerden der lokalen Bevölkerung und Arbeitsverbot für Jüdinnen und Juden, 07.01.1941 – 26.02.1943.
III) Zu- und Abgangsliste; Stärkemeldung (sog. Anwesenheitsliste), Dezember 1942. Neben Personenstandsdaten finden sich u.a. Informationen zum vormaligen Wohnsitz der Zwangsarbeiter/-innen.
IV) Aufstellung des Landrats in Warburg für die Gestapo Paderborn, betreffend Jüdinnen und Juden aus dem Kreis Warburg, 25.02.1943. Gesondert vermerkt ist, wenn die betroffene Person in einer sog. Mischehe lebte.
V) Korrespondenz und Bescheinigungen betreffend einzelne jüdische Zwangsarbeiter, Feb. 1943.
VI) Korrespondenz und Fernschreiben betreffend die Deportation der Häftlinge und die geplante Auflösung / Verkauf des Lagers, 27.02. – 15.03.1943.
Abgebende Stelle
Reg. Präs. Köln


