Deportation aus dem Raum Mainfranken nach Izbica / Lublin am 25.04.1942 (Auszüge aus Gestapo-Akten)
Signatur
1525001Anzahl Dokumente
260
Form und Inhalt
Enthält:
Auszüge aus Akten der Gestapo Nürnberg-Fürth, Außendienststelle Würzburg: Korrespondenz und Listen betreffend die Deportation von Juden und Jüdinnen aus dem Raum Mainfranken nach Izbica / Lublin am 25.04.1942 Enthält u.a.:
I) Listen: Deportation von Jüdinnen und Juden aus Mainfranken und Bamberg nach Izbica / Lublin am 25.04.1942.
II) Korrespondenz betreffend Deportation von Jüdinnen und Juden aus dem Raum Mainfranken:
Enthalten sind an die Gestapo Würzburg adressierte Schreiben, mittels derer eine bevorstehende Deportation von einzelnen Juden und Jüdinnen verhindert werden sollte. Als Absender finden sich u.a.
- Unternehmer, die jüdische Zwangsarbeiter/-innen für die Rüstungsproduktion beschäftigten (darunter u.a. die Firmen: Fassholzfabrik Goldbach (I.G. Farben), Lenkradwerk Gustav Petri, Aschaffenburg (Produktion für die Luftwaffe)
- das Arbeitsamt Aschaffenburg (vgl. Doc ID 11195864)
- jüdische Personen, die ihre eigene Deportation oder die eines Verwandten zu verhindern suchten
Es findet sich ebenfalls diesbezügliche Korrespondenz der Gestapo Würzburg (u.a. mit anderen Gestapostellen wie Erfurt und Berlin).
III) Korrespondenz bezüglich sog. "Arisierung" jüdischen Eigentums und Vermögens
IV) Liste der in den Siemens-Schuckert-Werken in Berlin beschäftigten jüdischen Zwangsarbeiter/-innen (seit September 1941 benötigten jüdische Personen zur Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel eine polizeiliche Erlaubnis)
V) Diverse Vordrucke "Polizeiliche Erlaubnis" zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (für einzelne jüdische Zwangsarbeiter/-innen)
VI) Korrespondenz betreffend Rückgabe von Lohnsteuerkarten deportierter Juden und Jüdinnen
Abgebende Stelle
Herr I. E. Wahler, Giessen


