Deportation aus Würzburg, Kitzingen, Karlstadt und Ochsenfurth nach Izbica/Lublin (Trawniki) am 24.03.1942 (Auszüge aus Gestapo-Akten)
Signatur
1524001Anzahl Dokumente
140
Form und Inhalt
Enthält:
Auszüge aus Gestapo-Akten der Staatspolizeileitstelle Nürnberg-Fürth, Außendienststelle Würzburg: Listen, Korrespondenz und Regularien betreffend die Deportation aus Würzburg, Kitzingen, Karlstadt und Ochsenfurth nach Izbica/Lublin (Trawniki) am 24.03.1942.
I) Postkarte von Paul Rindsberger aus Izbica, April 1942.
II) Aufstellung der Gestapo Würzburg, gelistet nach Ortschaften: Anzahl von Juden und Jüdinnen mit deutscher bzw. ehemals polnischer und luxemburgischer Staatsangehörigkeit, sowie Staatenlose, 07.02.1942.
Darunter finden sich auch Angaben zu jüdischen Zwangsarbeiter/-innen, die in Rüstungsbetrieben eingesetzt waren und zu jüdischen Personen, die in sog. „Mischehen“ lebten.
III) Diverse Vordrucke der Gestapo Würzburg mit Angaben zu einzelnen Jüdinnen und Juden (je 1 Bl.) mit den Anfangsbuchstaben K-S (Nachname). Es finden sich u.a. Personenstandsangaben und das Deportationsziel, April 1942. Darunter finden sich vereinzelt Schreiben der Wiedergutmachungsbehörde Unterfranken, 1953-1959.
IV) Korrespondenz, Listen und Regularien betreffend die zu deportierenden Juden und Jüdinnen. Darunter finden sich auch (Fern-)schreiben betreffend u.a. die „Transportfähigkeit“ von Einzelpersonen. Die Korrespondenz nach der Deportation beschäftigt sich u.a. mit eingezogenen Arbeitsbüchern und diversen Dokumenten, sowie der „Arisierung“ von jüdischem Eigentum, 19.03. – 14.04.1942.
V) Aufstellungen zu den Personen, die bei der Deportation als Ordner eingesetzt wurden
VI) Liste der abgenommenen Wertgegenstände und Geldbeträge
Abgebende Stelle
Herr I. E. Wahler, Giessen


