Bedingungen und Einsatz (jüdischer) Zwangsarbeiter des Außenlagers Dyhernfurth (KL Groß-Rosen) u.a. bei Unternehmen der I.G. Farben: Korrespondenz, Berichte, Zeugenaussage (1941-1947)
Form und Inhalt
Enthält:
I) Schreiben des Unternehmens I.G. Farben an das Oberkommando des Heeres (Berlin) betreffend "Errichtung der Anlage Dyhernfurth zur Herstellung von Produkt G.", 23.09.1941.
II) "Bericht der Deutschen Revisions- und Treuhand-Aktiengesellschaft Berlin über die bei bei der Anorgana GmbH, Ludwigshafen/Rhein, Werk Dyhernfurth, vorgenommene Prüfung des Werksabschlusse zum 31. März 1942" (20 Bl.)
III) Strafverfügungsbogen des KL Groß-Rosen gegen den Häftling Wladimir Kusnezow, 28.03.1944
IV) Korrespondenz (Bauunternehmen Wilhelm Beck und Industriebaugesellschaft E. Hegerfeld) betreffend Verrechnung und Einsatz von Zwangsarbeitern, mit Aktenvermerken, 1944.
Diesbezüglich findet sich auch eine Abschrift des Office of Chief Counsel (War Crimes) eines Aktenvermerks "Einzelfragen zu Verrechnung der Juden und Häftlinge" vom 17.04.1944 (erstellt: 24.02.1948).
V) Schreiben der Reichsautobahnen Oberste Bauleitung Breslau betreffend Wachkosten im Außenlager Dyhernfurth, 21.08.1944.
VI) Eidesstattliche Erklärung von Josef Hentschel, Mitarbeiter des Unternehmens Anorgana Dyhernfurth (Tochtergesellschaft der I.G. Farbenindustrie) zwischen März 1941 und Januar 1945, betreffend die Lebensbedingungen der Häftlinge im Außenlager Dyhernfurth und ihren Einsatz zur Zwangsarbeit, 16.09.1947.

