Statistische Unterlagen betreffend weibliche Gefangene in Aussenkommandos des Konzentrationslager Buchenwald
Form und Inhalt
Statistische Unterlagen die weiblichen Gefangenen folgender Aussenkommandos betreffend:
1. Abterode, 2. Allendorf, 3. ATG. Leipzig, 4. Dortmund, 5. Gelsenkirchen (später Sömmerda), 6. HASAG Altenburg, 7. HASAG Leipzig, 8. HASAG Meuselwitz, 9. HASAG Taucha, 10. Hessisch Lichtenau, 11. Junkers Aschersleben, 12. Krupp Essen, 13. Lippstadt I-II, 14. Markkleeberg, 15. Mühlhausen, 16. Neustadt, 17. Penig, 18. Polte-Duderstadt, 19. Polte-Magdeburg, Buchenwald, 20. Raguhn, 21. Sonder-Kommando Buchenwald, 22. Schlieben, 23. Torgau, 24. WASAG Elsnig, 25. Wolfen
Die Unterlagen bestehen zum überwiegenden Teil aus Ab- und Zugangslisten, die das Datum des Ab- oder Zugangs, das Lager aus dem die Häftlinge kamen bzw. wohin sie überstellt wurden, die Anzahl und die Nummern bzw. Nummernkreise enthalten,sowie einzelnen Tätigkeitsberichten der Krankenstationen, die Namen und Nummern des Häftlingspflegepersonals enthalten. Die Ab- und Zugangslisten enthalten manchmal auch Namen und Nummern einzelner Häftlinge. Auf der Rückseite mancher dieser Listen befinden sich sogenannte Effka-Listen (Effekten-Kammer-Listen).
Darunter sind besonders zu erwähnen, ein Rapport über Nationalitäten-Gruppen des Kommandos Taucha vom 31.12.1944 (Blatt 47) und ein Rapport des Kommandos Polte-Magdeburg vom 04.11.1944 (Blatt 87), woraus eine erstaunlich hohe Fluchtziffer zu ersehen ist.
Des Weiteren liegen Verzeichnisse zu Zugangs- und Überstellungslisten der einzelnen Aussenkommandos und Listen, die einen Überblick über die Anzahl der Häftlinge in den einzelnen Aussenkommandos wiedergeben, sowie Listen über die Nummernkreise der Häftlingsnummern in den Aussenkommandos, vor.
Abgebende Stelle
nicht ersichtlich


